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Fußballer melden sich nach Aktivierung des Spielbetriebs eindrucksvoll zurück – Aufstiegsziel wirt in souveräner Manier erfüllt – Trainer Tobias Seeger lobt sein Team: „Alle haben von Anfang an voll mitgezogen“ – Nur eine Niederlage in zwanzig Begegnungen
Von Jürgen Schleeh
Die Marschrichtung war klar: „Von Anfang an war der Aufstieg unser Ziel“ sagte Tobias Seeger, Trainer der TGA Rottweil. Die Fußballer aus der Altstadt nahmen nach 13 Jahren Abstinenz wieder aktiv am Spielbetrieb teil. Lange in den Niederungen der C-Liga wollte man sich da nicht aufhalten. Schließlich besteht der Kader aus Kickern, die schon in höheren Ligen gespielt haben, so dass die Vorgabe der TGA-Verantwortlichen keineswegs utopisch anmutete.
„Auch die Mannschaft wollte, alle haben mitgezogen“, betonte Seeger, so stimmte den Coach schon die Vorbereitung optimistisch. Mit großen Vorsätzen gestartet, gab es jedoch gleich im zweiten Heimspiel eine 2:3-Niederlage gegen den SV Villingendorf II. Im Nachhinein bewertete Seeger dies als „Dämpfer zur rechten Zeit“. Im Rückspiel drehte die TGA jedoch den Spieß um, gewann in Villingendorf mit 2:0. Auch als sich die TGA längst auf Meisterkurs befand, gehörte es mit zu den Aufgaben des Trainers, darauf zu achten, dass die Mannschaft nicht abhebt, „ihr klar zu machen, dass es kein Selbstläufer wird“, sagt Seeger.
Nach Abschluss der Vorrunde stand die TGA noch auf Platz zwei hinter dem SV Villingendorf II, doch in der Rückserie startete der Titelaspirant durch, ließ sich nicht mehr aufhalten. Lediglich beim 0:0 bei der SpVgg. Oberndorf II geriet der TGA-Motor nochmals ins Stottern. Mit Tobias Alt als starkem Rückhalt im Tor sowie Frank Busch, der die Abwehr organisierte, hatte Coach Seeger zwei Routiniers in der Defensive. Im Angriff sorgten vor allem Stefan Kienzle, Daniel Kläger und Matthias Deifel für Wirbel, waren von den gegnerischen Verteidigern nur selten in den Griff zu bekommen.
Vorrangiges Ziel in der Kreisliga B ist für Trainer Tobias Seeger natürlich der Klassenerhalt. Doch da ist er ganz optimistisch: „In der Mannschaft ist jedoch genügend Potenzial, dass wir es schaffen sollten, uns im sicheren Mittelfeld zu platzieren“, blickt Seeger schon mal in die nächste Saison.
(Quelle: Schwarzwälder Bote, 07.06.10)
